GEGENSPIELER UNSERER ZUKUNFT
WIE INNERE BLOCKADEN, ANGST UND ALTE MUSTER UNS BEEINFLUSSEN
Jeder von uns trägt unbewusste Kräfte in sich, die unsere Zukunft bremsen. Gegenspieler, die verhindern, dass wir unser volles Potenzial leben.
Drei der häufigsten Gegenspieler sind:
ANGST – ANPASSUNG – VERGANGENHEIT
Diese drei Kräfte wirken oft zusammen und bestimmen, welche Möglichkeiten wir wahrnehmen oder übersehen.
ANGST
blockiert Entscheidungen und lässt uns im Alten verharren
Jede Veränderung wird als potenzielle Gefahr erlebt, wenn unser Nervensystem überlastet ist oder noch von Ängsten und Schutzmechanismen aus der Vergangenheit geprägt wird.
In solchen Momenten reagieren wir nicht aus dem Hier und Jetzt, sondern aus alten Erfahrungen heraus.
Erinnerungen, Gedanken und emotionale Muster tauchen auf und bewerten die aktuelle Situation, als wäre sie identisch mit früheren Erlebnissen.
- Was, wenn es nicht klappt?
- Was, wenn andere das nicht gut finden?
- Was, wenn ich scheitere oder enttäusche?
- Was, wenn mir alles zu viel wird?
- Was, wenn ich mich irre und es später bereue?
ANGST
Der Fokus liegt dann fast ausschließlich auf Risiken und möglichen Verlusten.
Dadurch bleibt man im Vertrauten, selbst wenn es längst nicht mehr nährt. Der Blick verengt sich, statt sich für neue Möglichkeiten und eine erfülltere Zukunft zu öffnen.
Bevor Du wichtige Entscheidungen triffst, lohnt es sich, Dein Nervensystem zu beruhigen.
Entscheidungen aus innerer Ruhe heraus fühlen sich anders an und führen zu anderen Ergebnissen.
FRAGEN, DIE DU DIR STELLEN KANNST:
- WAS WÜRDE ICH SPÜREN, WENN DIE ANGST HEUTE NICHT ENTSCHEIDEN DÜRFTE?
- WIE WÜRDE SICH DIESE SITUATION ANFÜHLEN, WENN MEIN KÖRPER SICH SICHER FÜHLEN WÜRDE?
- WELCHE ENTSCHEIDUNG WÜRDE AUS VERTRAUEN STATT AUS SCHUTZ ENTSTEHEN?
ANPASSUNG
RICHTET SICH NACH ERWARTUNGEN ANDERER UND ÜBERSIEHT DIE EIGENEN BEDÜRFNISSE
Oft gestalten wir unser Leben nach den Erwartungen anderer. Wir passen uns an, um dazuzugehören, Anerkennung zu erhalten oder Konflikte zu vermeiden.
So werden wir fremdbestimmt, meist schleichend und unbemerkt.
Die eigenen Bedürfnisse treten in den Hintergrund oder werden gar nicht mehr wahrgenommen. Man lebt ein funktionierendes Leben, aber nicht das eigene.
Typische innere Fragen lauten dann:
- Was würden meine Eltern gut finden?
- Was gilt als sicher, stabil und vernünftig?
- Was wird von mir erwartet?
ANPASSUNG
Weil Du Dein Leben oft nach den Erwartungen anderer gestaltest, merkst du irgendwann, dass etwas fehlt.
Lebendigkeit.
Freiheit.
Raum für dich selbst.
Raum für deine eigenen Bedürfnisse.
Innere Fülle und Authentizität.
FRAGEN, DIE DU DIR STELLEN KANNST:
- WIE WÜRDE MEINE ZUKUNFT AUSSEHEN, WENN ICH NIEMANDEN BEEINDRUCKEN ODER BERUHIGEN MÜSSTE?
- WAS BLEIBT ÜBRIG, WENN DIE ERWARTUNGEN ANDERER FÜR EINEN MOMENT GANZ LEISE WÄREN?
- WAS WÜRDE ICH WÄHLEN, WENN MEINE BEDÜRFNISSE GENAUSO WICHTIG WÄREN WIE DIE DER ANDEREN?
DIE GESCHICHTE VON GESTERN WIRD UNBEWUSST ZUR SCHABLONE FÜR MORGEN.
VERGANGENHEIT
ALTE MUSTER UND ERFAHRUNGEN BEEINFLUSSEN UNBEWUSST, WIE WIR DIE ZUKUNFT GESTALTEN
Die primäre Aufgabe unseres Gehirns und unseres Körpers ist Überleben – nicht Glück.
Deshalb bewertet das Nervensystem alles Unbekannte, Neue oder Risikohafte zunächst als potenziell gefährlich.
Um Sicherheit zu gewährleisten, greift das System automatisch auf die Vergangenheit zurück. Sie ist vertraut, vorhersehbar und kontrollierbar. Selbst dann, wenn sie schmerzhaft war und wir uns bewusst eine ganz andere Zukunft wünschen.
Das innere Programm sabotiert Veränderung mit alten Gedanken und Überzeugungen wie:
- Ich bin nicht gut genug.
- Es wird wieder anstrengend.
- Ich werde wieder zu viel sein.
- Es lohnt sich ohnehin nicht.
- Am Ende kommt doch wieder dasselbe heraus.
VERGANGENHEIT
Unbewusst erwarten wir erneut das gleiche Ergebnis und handeln entsprechend.
Erst wenn neue innere Erfahrungen entstehen, kann sich etwas verändern. Neue Gefühle, neue Gedanken, neue Körperzustände, neue energetische Qualitäten.
Dann erkennt das System, dass es mehr als nur eine Möglichkeit gibt und es muss nicht länger wiederholen, was einmal war.
FRAGEN, DIE DU DIR STELLEN KANNST:
- WELCHE VERSION VON MIR WÄRE MÖGLICH, WENN MEINE VERGANGENHEIT MICH NICHT DEFINIEREN WÜRDE?
- WIE FÜHLT ES SICH AN, DIESE SITUATION DURCH EINE NEUE INNERE BRILLE ZU BETRACHTEN?
- WAS WÄRE HEUTE EIN KLEINER, ABER NEUER SCHRITT?
Spüre dabei bewusst in deinen Körper. Nimm wahr, was sich verändert, wenn Du einen neuen Gedanken zulässt.
Vielleicht wird der Atem ruhiger, es entsteht mehr Weite oder ein Gefühl von innerer Klarheit. Diese Signale zeigen, dass Dein System eine neue Möglichkeit erkennt.
Je öfter Du diese inneren Zustände aufrufst und verkörperst, desto vertrauter werden sie für Dein System.
Veränderung beginnt mit Deiner Erlaubnis:
WAS, WENN ES GUT WIRD?
Gerne unterstütze ich Dich in YOURTIME dabei.